Gemeinde Zwingenberg

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Aktuelles aus Zwingenberg

Wasserzweckverband: Tiefbauarbeiten in der Ortslage Zwingenbergs schreiten voran

Die Arbeiten an der Wasserleitung vom Tiefbrunnen zum Hochbehälter Zwingenberg haben seit letzter Woche die Straße am Koppenbach erreicht und setzen sich fort in die Waldstraße. Durch den Baufortschritt wurde vermehrt nachgefragt, warum man diese Trassenführung gewählt habe und nicht oberhalb des Peterackers durch den Wald den Hochbehälter „von hinten“ angefahren habe.
Hierfür gibt es mehrere Gründe:
-          Nach Fertigstellung des Gesamtprojekts mit dem Herzstück des Verbundhochbehälters in Neckargerach, soll das Trinkwasser ohne zusätzliche Pumpenergie in das Ortsnetz Zwingenberg eingespeist werden. Der optimale Einspeisepunkt ist im Bereich der Kreuzung Kurzer Weg / Am Koppenbach. Hier verläuft die Grenze zwischen Hoch- und die Niederzone.
 
-          Für die Hochzone wird im Gegensatz zur Vorplanung auch keine Druckerhöhungsanlage (DEA) gebraucht, da der Verbundhochbehälter in einer nunmehr höheren Lage geplant ist. Es wird demnach nur noch ein Druckminderer für die Niederzone benötigt, der anstelle der ursprünglich geplanten DEA errichtet wird. Von diesem Druckminderer wird am Ende des Ausbaus aber nichts mehr zu sehen und zu hören sein. Sichtbar wird lediglich ein Schachtdeckel an der Oberfläche – es wird also kein Gebäude hierfür benötigt.

Der Planausschnitt zeigt die Kreuzung Kurzer Weg / Am Koppenbach. Der Druckmindererschacht anstelle einer Druckerhöhungsanlage befindet sich am rechten Bildrand auf der Wiesenfläche.
Der Planausschnitt zeigt die Kreuzung Kurzer Weg / Am Koppenbach. Der Druckmindererschacht anstelle einer Druckerhöhungsanlage befindet sich am rechten Bildrand auf der Wiesenfläche.

-          Weiterhin ist diese Trassenführung im Vergleich zu den alternativ betrachteten Trassen trotz des Tiefbaus in den Straßen die Günstigste gewesen, da die Alternativen wesentlich mehr Leitungslänge bedeutet hätten. In der öffentlichen Verbandsversammlung am 3. September 2019 wurde die Planung entsprechend     vorgestellt und beschlossen.
-          Durch die gewählte Trassenführung kann nun auch eine Löschwasserleitung verlegt werden, die es der Freiwilligen Feuerwehr im Brandfall ermöglicht, direkt aus dem Hochbehälter und nicht aus dem Versorgungsnetz, Löschwasser zu entnehmen. Der Brandschutz wird so enorm gesteigert. Insgesamt vier Entnahmestellen (Unterflurhydranten) befinden sich an der Kreuzung Am Koppenbach / Rotäckerstraße und in der Waldstraße (rot eingekreist).

 
-          In einem Teilbereich wird die störanfällige Versorgungsleitung in der Straße am Koppenbach mitsamt den Hausanschlüssen im Straßenbereich ersetzt. Das heißt, dass parallel zur Verbindungsleitung Tiefbrunnen-Hochbehälter auch ein Teilstück der Ortsleitung ersetzt werden kann. In diesem Teilbereich wird zudem der Straßenzug neu asphaltiert.

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