Gemeinde Zwingenberg

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Aktuelles aus Zwingenberg

Gemeinderat aktuell

Aus dem Gemeinderat – Zentralisierung des Gutachterausschusses zugestimmt
Herzlich willkommen hieß Bürgermeister Norman Link neben dem vollzähligen Gemeinderatsgremium auch zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer zur Gemeinderatssitzung, die jüngst im Rathaus Zwingenberg stattfand. Unter den Zuhörern war neben dem langjährigen Gemeinderat und Bürgermeisterstellvertreter Hans Solf auch Kommandant Volker Stark und Stellvertreter Sigbert Theobald.
Die Novellierung der Gutachterausschussverordnung, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hatte, führte zum ersten Tagesordnungspunkt mit dem sehr sperrigen Titel: „Übertragung der Bildung eines Gutachterausschusses nach §1 Abs. 1 Satz 2 Gutachterausschussverordnung sowie die Erfüllung der in § 193 Baugesetzbuch aufgeführten Aufgaben des Gutachterausschusses auf die Stadt Mosbach“. Kurz gefasst geht es hierbei um die Zusammenlegung aller Gutachterausschüsse aller Gemeinden im Neckar-Odenwald-Kreis zu einem gemeinsamen Ausschuss mit Sitz in Mosbach, wo auch die Geschäftsstelle des Ausschusses zukünftig sein wird. Die neu gefasste Gutachterausschussverordnung sieht zukünftig vor, dass zur Erlangung einer ausreichenden Datenbasis zur Erstellung dieser Gutachten mindestens 1000 Verkaufsfälle pro Jahr und Ausschuss vorliegen müssten. In Zwingenberg und Neckargerach sind dies aber gerade mal durchschnittlich 50 Grundstücksverkäufe. Die ehrenamtliche Arbeit der Mitglieder des gemeinsamen Gutachterausschusses von Neckargerach und Zwingenberg wurde ausdrücklich hervorgehoben und gelobt – und trotzdem ist an den festgeschriebenen Zahlen nicht zu rütteln. So stimmte auch das Zwingenberger Gremium der Zusammenlegung zum kreisweiten Gutachterausschuss zu. Auch zukünftig wird es beim neuen Gutachterausschuss örtliche, ehrenamtliche Ausschussmitglieder geben. In Mosbach ist die Besetzung der Geschäftsstelle mit vier hauptamtlichen Kräften geplant. Zu den Sitzungen sollen dann bis zu 18 ehrenamtliche Gutachter geladen werden. 
Den Tourismus betraf das nachfolgende Thema, das Norman Link aufrief: Die „Gelbe Welle“ am Neckar. Während es für Wanderer und Radfahrer inzwischen jede Menge zertifizierte und ausgeschilderte Wanderwege gibt, wurde bislang der Wasserwanderer, den es durch Kanu-, Ruder- und Motorboote zunehmend mehr gibt, vernachlässigt. So sieht es die Touristikgemeinschaft Odenwald, die daher den Neckar-Anrainer-Kommunen ein Modell präsentierte, wonach die Wasserwanderer auf Anlegestellen per Karte, Homepage aber auch Schild hingewiesen werden sollen. An anderen Flüssen Deutschlands, wie etwa am Main, gibt es diese einheitliche Beschilderung schon länger, wie auf dem Bild erkennbar. Es wird hier auf die Anlegestelle aber eben auch auf die vor Ort verfügbaren Möglichkeiten, wie Einkaufen, Übernachten, Essen usw. hingewiesen. Auch der Naturpark Neckartal-Odenwald konnte von der Idee begeistert werden, sodass die Kosten für das Schild und das Marketing zu 60% bezuschusst werden können. Aus dem Gremium kam der Vorschlag, dass man doch versuchen solle, die örtlichen Akteure (Gastronomie und Geschäftsbetriebe) an der  „Gelben Welle“ zu beteiligen, da diese auch von den Wasserwanderern profitieren sollen. Zudem sollen auch Fragen zur Haftung bzw. Verkehrssicherung geklärt werden. Wenn dies erfolgt ist, will man sich im Gremium noch einmal abstimmen. Als Anlegestelle wäre die ehemalige Fähranlegestelle vorgesehen.
Alljährlich findet sich im Gemeinderat die Beschlussfassung zum sogenannten Kindergartenbedarfsplan wieder. Dieser stellt anhand der Geburtenraten und der Kinderzahlen in der Gemeinde insgesamt dar, wie sich die Betreuungssituation in der Gemeinde darstellt. Nach dem aktuellen Plan sieht der Bedarfsplan eine ausreichende Anzahl an Betreuungsplätzen in Zwingenberg vor. Auch auswärtige Kinder, wie beispielsweise aus Neckargerach, haben in Zwingenberg einen Kindergartenplatz erhalten können. Derzeit wird der Kindergarten St. Franziskus von 22 Kindern besucht. Der Gemeinderat nahm den Plan zur Kenntnis und erteilte einstimmig sein Einvernehmen hierzu. Informiert wurde seitens der Verwaltung über die aus verkehrssicherungsgründen notwendig gewordenen Baumfällungen in der Bahnhofstraße bzw. Am Mittelberg. Die Firma Wagner Energieholz wird diese Arbeiten ausführen. Die Verkehrsbehinderungen während der Arbeiten will man auf ein Mindestmaß einschränken. Vor Beginn dieser Fällarbeiten wird die Gemeindeverwaltung entsprechend informieren. 
In den Wintermonaten bzw. im Frühjahr kommenden Jahres sollen die Spielplätze im Kohlstatterfeld und Am Mittelberg auf Vordermann gebracht werden. Einige Spielgeräte sind am Ende ihrer Nutzungszeit angekommen. Probleme gab es bei der Schülerbeförderung durch den BRN. Einige Eltern haben sich an den Landkreis und die BRN gewandt. Die Bushaltestelle für den Schülerverkehr ist bei der Einfahrt zum Kohlstattfeld vorgesehen. Die beiden Haltestellen an der Bundesstraße, die fälschlicherweise angefahren wurden, sind nur für Schienenersatzverkehre vorgesehen. Damit schloss Norman Link die Sitzung verbunden mit einem herzlichen Dankeschön für die konstruktive Beratung sowie für das Interesse seitens des Publikums.



 

Die Arbeiten am zukünftigen Kleinspielfeld gehen voran. Zwischenzeitlich wurde das Flutlicht in Eigenleistung durch den SVZ installiert und an der neuen Zaunanlage wurde durch die Firma Müller gearbeitet. Auch hier wurden vorab Baumfällungen vorgenommen. Im Frühjahr soll eine Neubepflanzung erfolgen.
Die Arbeiten am zukünftigen Kleinspielfeld gehen voran. Zwischenzeitlich wurde das Flutlicht in Eigenleistung durch den SVZ installiert und an der neuen Zaunanlage wurde durch die Firma Müller gearbeitet. Auch hier wurden vorab Baumfällungen vorgenommen. Im Frühjahr soll eine Neubepflanzung erfolgen.

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