Gemeinde Zwingenberg

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Aktuelles aus Zwingenberg

Aktuelles aus dem Gemeinderat

Aus dem Gemeinderat – Haushalt verabschiedet und Aufträge vergeben
Die erste öffentliche Gemeinderatssitzung der Gemeinde Zwingenberg im Jahr 2019 hatte gleich einiges zu bieten: Neben der Haushaltsberatung und der Beschlussfassung desselben, standen einige Vergaben auf der Tagesordnung. Zuvor begrüßte Bürgermeister Norman Link neben dem Gemeinderatsgremium auch wieder einige Zuhörerinnen und Zuhörer. Zu Beginn der Tagesordnung gab es wiederum die Möglichkeit von der Bürgerfragestunde Gebrauch zu machen. Anschließend ging es ans Zahlenwerk, den Haushalt, den Kämmerer Tobias Leibfried anhand einer Präsentation vorstellte. Wie in den Vorjahren auch wurde einmal mehr deutlich, dass die Gemeinde Zwingenberg auf Zuweisungen und Zuschüsse angewiesen ist, um ihre Aufgaben erfüllen zu können. Erfreulich hat sich die Entwicklung der Verschuldung der Gemeinde entwickelt. Zwischenzeitlich ist man nach einer außerordentlichen Tilgung im vergangenen Jahr bei einer Pro-Kopf-Verschuldung von ca. 575 € angelangt. Allerdings sind auch die anstehenden Aufgaben, die in den nächsten Jahren auf die Gemeinde zukommen werden – Wasserversorgung und Investitionen in Kanal- und Straßensanierungen – nicht zu verachten. Den Löwenanteil an den Investitionen für das Jahr 2019 stellt die geplante Sanierung des Kleinspielfeldes am Sportgelände dar.

Immer wieder muss der Bolzplatz gesperrt werden - seine Nutzung ist nur noch selten möglich. Gemeinsam mit dem SVZ will die Gemeinde aus dem Gummiplatz ein Kleinspielfeld mit Kunstrasen errichten. Der neue Platz soll wie zuvor auch der Bevölkerung zur Nutzung offen stehen.
Immer wieder muss der Bolzplatz gesperrt werden - seine Nutzung ist nur noch selten möglich. Gemeinsam mit dem SVZ will die Gemeinde aus dem Gummiplatz ein Kleinspielfeld mit Kunstrasen errichten. Der neue Platz soll wie zuvor auch der Bevölkerung zur Nutzung offen stehen.

In enger Abstimmung mit dem SV Zwingenberg will man dieses Projekt angehen nachdem der Bolzplatz mittlerweile über 30 Jahre alt ist. Auch die Verlängerung der Löschwasserleitung, die bislang vom Neckar bis ins Augstbaumfeld reicht, ist in diesem Jahr zur Umsetzung geplant. Sie soll bis zur Bahnlinie verlängert werden. Um möglicherweise in den Genuss von Fördermitteln für Brücken- und Straßensanierungen zu kommen, sind Gelder für Planungs- und Untersuchungsleistungen vorgesehen. Dies betrifft die Brücke oder den Durchlass über den Koppenbach auf Höhe des Sportplatzes sowie die Bahnhofstraße selbst. In der Summe hat der geplante Haushalt ein Volumen von ca. 1,4 Millionen Euro bei unveränderten Steuer- bzw. Hebesätzen. Die Haushaltsrede für das Gemeinderatsgremium hielt Gemeinderat Stefan Hess, der die wesentlichen Merkmale des Zahlenwerks noch einmal hervorhob und sich auch namens der Kollegin und der Kollegen bei der Verwaltung und den Kollegen des Bauhofs für ihr engagiertes Wirken bedankte. Der Beschluss fiel abschließend einstimmig aus.

Die Brücke über den Koppenbach soll näher untersucht werden. Die Gemeinde will für die Sanierung des Bauwerks einen Förderantrag stellen. Die Brücke sowie die Bahnhofstraße - hat man sich zum Ziel gesetzt - sollen in den nächsten Jahren saniert werden. Dies hängt von der Bewilligung von Fördermitteln und der allgemeinen Finanzlage der Gemeinde Zwingenberg ab.
Die Brücke über den Koppenbach soll näher untersucht werden. Die Gemeinde will für die Sanierung des Bauwerks einen Förderantrag stellen. Die Brücke sowie die Bahnhofstraße - hat man sich zum Ziel gesetzt - sollen in den nächsten Jahren saniert werden. Dies hängt von der Bewilligung von Fördermitteln und der allgemeinen Finanzlage der Gemeinde Zwingenberg ab.

Ebenso einstimmig wurde die weitere Umrüstung der Straßenbeleuchtung im Gemeindegebiet beschlossen. Hier ging es um die Beauftragung der Netze BW, die als zweiten Abschnitt die Leuchten umrüsten soll, die nicht in eine Förderung durch Land oder Bund kamen. Hintergrund ist, dass es Zuschussmittel nur für den Tausch von Leuchtentypen gibt, die nach der Umrüstung mindestens 80% Energie sparen. Dies traf auf die Leuchten entlang der Bundesstraße und einiger weniger im Dorf nicht zu. Nachdem man aber bei der ersten Ausschreibung ein recht günstiges Angebot erhalten hatte, konnten nun die restlichen Mittel für diesen zweiten Projektabschnitt Verwendung finden.
Gleichzeitig vergab man den Auftrag zur Sanierung der Flutlichtmasten am Sportplatz. Die Masten wurden, wie alle anderen Straßenlaternen auch, einer Standsicherheitsprüfung unterzogen. Hierbei wurde Korrosion festgestellt, die mittelfristig die Standsicherheit beeinträchtigen. Wiederum auf Grundlage eines Angebots der Netze BW wurde die Sanierung der Masten einstimmig beschlossen. Abschließend wurde noch eine Ergänzung der Straßenbeleuchtung in der Straße „Am Koppenbach“ beschlossen.

Im Laufe des Frühjahrs werden seitens der Netze BW auch Mittelspannungskabel entlang der Bundesstraße gelegt. Von der Ausfahrt zum Kohlstatterfeld bis zur Wolfsschlucht werden hier neue Kabel in offener Bauweise verlegt. Nachdem die Gemeinde bereits vor einiger Zeit das Ingenieurbüro IKT beauftragt hatte einen sogenannten Masterplan für die Glasfaserverlegung zu erstellen, stellten sich Synergieeffekte mit der Maßnahme der Netze BW ein. Auf Empfehlung des Ingenieurbüros wird die Gemeinde Zwingenberg einen Leerrohrverbund in den Graben der Netze BW verlegen lassen, um in späteren Jahren eine Glasfasererschließung entlang der „Alten Dorfstraße“ bewerkstelligen zu können. Die Netze BW wird zudem auch auf der anderen Neckarseite im Bereich des Hoffelds neue Kabel verlegen und Verteilereinrichtungen bauen.

Ins Hausaufgabenheft hat der Gemeinde die Fachaufsichtsbehörde geschrieben: Die Regenüberlaufbecken der Gemeinde sind mit Messtechnik auszurüsten. Das heißt, dass die Regenüberlaufbecken und ihre Wirkung zukünftig protokolliert werden müssen. Hierfür hat die Gemeinde Zwingenberg auf Grundlage einer Berechnung des ihr betreuenden Ingenieurbüros SAG einen Zuschussantrag gestellt. Dieser wurde bewilligt, sodass man zur Auftragsvergabe kommen konnte. Dieser Auftrag sieht weiterhin die Ausrüstung des Pumpwerks am Ortsausgang Zwingenberg in Richtung Lindach mit einer Prozessleittechnik vor, sodass die gesamte Anlage überwacht werden kann. Im Hinblick auf die Sicherstellung einer Rufbereitschaft sind diese technischen Arbeiten vorab notwendig.

Informiert wurde seitens der Verwaltung, dass in absehbarer Zeit der Baumbestand im Bereich Bahnhofstraße/Hoher Garten aus Verkehrssicherungsgründen weiter reduziert werden muss. Zuletzt brachen hier einige Äste ab und fielen auf die Straße. Die hohen Bäume sollen aus dem Hang genommen werden – nach der Fällaktion vor einigen Jahren sind aber viele junge Bäume bereits nachgewachsen.
 
Mit einem herzlichen Dank an die Zuhörerschaft für das Interesse und an das Gemeinderatsgremium für die konstruktive Mitwirkung, Beratung und Beschlussfassung schloss Bürgermeister Norman Link die Sitzung. Zuvor wies er allerdings noch auf die Informationsveranstaltung am 14. März in der Peter-Kirchesch-Halle hin.
 
 
 

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